Lungentumorzentrum München

Diagnostik

Vom Verdacht zur Diagnose im Lungentumorzentrum München Häufig wird eine Lungenkrebserkrankung mehr oder weniger zufällig entdeckt, erkennbar als "Schatten" auf einem Röntgenbild. Dieser "Schatten" muss abgeklärt und die Verdachtsdiagnose bestätigt oder ausgeschlossen werden.

Dies geschieht durch weitere bildgebende Verfahren und Gewebsprobenuntersuchungen, die meist bei einer Bronchoskopie (Spiegelung der Atemwege) oder Punktion gewonnen werden.

Für eine umfassende Diagnostik nutzen wir modernste Untersuchungsmethoden wie Computertomographie CT, Magnet-Resonanz-Tomographie MRT, Positronen-Emissions-Tomographie PET und endoskopischen Ultraschall EBUS.

Endoskopie und Pathologie im Lungentumorzentrum München Die Bronchoskopie wird von besonders qualifizierten Pneumologen (Lungenärzten) durchgeführt.

Die Beurteilung der Gewebeproben erfolgt durch Pathologen. Da genetische Veränderungen inzwischen bei der Festlegung der Therapie eine zunehmende Rolle spielen, bieten wir auch die Möglichkeit einer langfristigen Aufbewahrung von Gewebeproben in einer "Biobank" an, Ihr Einverständnis vorausgesetzt.

Damit vom Zeitpunkt eines erstens Verdachts bis zur Diagnose so wenig Zeit wie möglich verstreicht, werden diese diagnostischen Abläufe sofort nach Ihrem Anruf von unseren Fallmanagern gemeinsam mit den Ärzten geplant.

Bei Bestätigung der Diagnose Lungenkrebs muss die Ausbreitung des Tumors erfasst werden (sog. Staging), d.h. es wird untersucht ob Tumorabsiedelungen (Metastasen) in Lymphknoten und anderen Organen vorliegen.

Vor Einleitung therapeutischer Maßnahmen müssen Funktionsuntersuchungen (z.B. EKG, Lungenfunktion und Belastungstests) sowie Laboruntersuchungen durchgeführt werden, um Aussagen über Ihre körperlichen Funktionen treffen zu können.